Satzung

SATZUNG

Vorspruch

Im Jahre 1957 haben die Synodalrechner in Bad Kreuznach eine "Arbeitsgemeinschaft rheinischer Kreissynodalrechner" gegründet. Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft war es, die im Prüfungsdienst tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Dienst fachlich zuzurüsten.

Nach 20-jährigem Bestehen verabschiedete die Arbeitsgemeinschaft in ihrer Fachtagung vom 31.05. bis 02.06.1978 auf der Ebernburg eine Satzung. In dieser wurden die Ziele neu formuliert und der Name "Arbeitsgemeinschaft rheinischer Kreissynodalrechner" zu Gunsten des Namens "Arbeitsgemeinschaft der Synodalrechner in der Evangelischen Kirche im Rheinland" aufgegeben. Mitglieder konnten nun Kreissynodalrechnerinnen und Kreissynodal-rechner und alle im Prüfungsdienst in der Ev. Kirche im Rheinland stehenden Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter werden. In der Mitgliederversammlung der "Arbeitsgemeinschaft der Synodalrechner in der Evangelischen Kirche im Rheinland" am 05.06.2001 in Bad Kreuznach entschieden sich die Mitglieder den bisherigen Namen aufzugeben und künftig den Namen "Verband Aufsichtliche Rechnungsprüfung in der Evangelischen Kirche im Rheinland' (VAR-EKiR) zu führen.

Zum 01.01.2011 haben sich die Strukturen der Rechnungsprüfung in der Evangelischen Kirche im Rheinland grundlegend geändert. In der Mitgliederversammlung am 14.11.2011 in Kaub am Rhein haben die Mitglieder die Anpassung der Satzung als auch eine Änderung des Namens des Verbandes beschlossen.

§ 1
Name, Rechtsform und Sitz

(1) Der Verband führt den Namen

Verband der Rechnungsprüfung
in der Evangelischen Kirche im Rheinland
(VdR-EKiR)

(2) Er ist Berufsverband im Sinne von § 5 Absatz 1 Nr. 5 Körperschaftsteuergesetz (KStG) in der Rechtsform eines Vereins.

(3) Der Sitz ist am Dienstort der/des Vorsitzenden.

§ 2
Zweck und Ziel

(1) Der Verband ist Informationspartner und Begleiter seiner Mitglieder in allen die kirchliche Rechnungsprüfung betreffenden Fragen. Ziel ist die Förderung der Belange der Rechnungsprüfung und die Vertretung der Interessen seiner Mitglieder.

(2) Er unterstützt die Rechnungsprüfungsstellen und die Kommission für Rechnungsprüfungsqualität bei der Gestaltung von berufs- und fachspezifischen Regelungen für den Prüfungsdienst.

(3) Dieses Ziel verwirklicht der Verband insbesondere durch:

    a) Fortbildungsmaßnahmen
    b)
    Fachtagungen
    c) Fachliche Beratung

(4) Zu den Aufgaben des Verbandes gehört es weiterhin, den Kontakt zu Berufs- und Fachverbänden der Rechnungsprüfung auszubauen und zu pflegen. Ein Austausch mit anderen berufsständischen Verbänden ist ebenfalls anzustreben.

(5) Weitere Aufgaben können dem Verband durch Beschluss der Mitgliederversammlung übertragen werden.

(6) Alle Mittel des Verbandes werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen gelten die Vorschriften der Ev. Kirche im Rheinland sinngemäß.

§ 3
Begründung der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Verbandes können die im Prüfungsdienst beruflich tätigen Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter in den Rechnungsprüfungsstellen der Ev. Kirche im Rheinland sein. Von diesem Grundsatz kann in Einzelfällen abgewichen werden.

(2) Anträge auf Mitgliedschaft sind an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Das Mitglied erhält eine Aufnahmebestätigung und die Satzung. Verweigert der Vorstand die Aufnahme, kann die/der Betroffene bei diesem schriftlich Widerspruch einlegen. Wird dem Widerspruch nicht stattgegeben, entscheidet die nächste Mitgliederversammlung endgültig.

(3) Mit der Mitgliedschaft ist die Bereitschaft verbunden, sich aktiv an der Erfüllung der Aufgaben des Verbandes zu beteiligen.

§ 4
Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet:

    a) durch Austritt,
    b) durch Ausscheiden aus der in § 3 (1) genannten Tätigkeit; Ruhestand/Rente berührt die Mitgliedschaft nicht,
    c) durch Ausschluss,
    d) bei Beitragsrückständen von mehr als drei Jahren,
    e) durch Tod.

(2) Die Erklärung des Austritts ist jederzeit möglich und wird mit der schriftlichen Mitteilung an den Vorstand wirksam.

(3) Der Ausschluss erfolgt auf Beschluss des Vorstandes. Ausgeschlossenen steht das Recht der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu.

§ 5
Mitgliedsbeiträge

Die Mitglieder sind verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten jährlichen Beitrag zu entrichten. Im Falle des Austritts ist der volle Jahresbeitrag fällig.
Den Fälligkeitstermin setzt der Vorstand fest.

§ 6
Organe

Die Organe des Verbandes sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 7
Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird in der Regel einmal jährlich von der/dem Vorsitzenden einberufen.
Sie ist einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder dies durch einen schriftlich begründeten Antrag verlangt. In diesem Fall muss die Versammlung innerhalb von sechs Wochen stattfinden.
Die Einladung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens vier Wochen.

(2) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Stimmenthaltungen zählen nicht. Bei Stimmengleichheit ist ein Beschluss nicht zustande gekommen.
Bei Wahlen gilt: Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält. Ergibt sich Stimmengleichheit, so ist die Abstimmung zu wiederholen. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Auflösung des Verbandes bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

§ 8
Rechte der Mitgliederversammlung

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

a) Wahl der/des Vorstandsvorsitzenden und deren/dessen Stellvertreterin oder Stellvertreters
b) Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder
c) Wahl der Rechnungsprüferinnen oder -prüfer
d) Entgegennahme des jährlichen Berichtes des Vorstandes
e) Entgegennahme des Berichtes über das Prüfungsergebnis des Jahresabschlusses
f) Beschlussfassung über die Verwendung des Überschusses oder Deckung des Fehlbetrages
g) Entlastung des Vorstandes
h) Festsetzung des Mitgliederbeitrages
i) Beratung und Feststellung des Haushaltes
j) Beratung und Beschlussfassung über die der Mitgliederversammlung vorgelegten Anträge
k) Bildung von Ausschüssen
l) Beratung und Beschlussfassung über vom Vorstand abgelehnte Anträge auf Mitgliedschaft
m) Entscheidung über Beschwerden nach § 4 (3)
n) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Verbandes
o) Beschlussfassung über die Verwendung des Vermögens bei Auflösung des Verbandes.

§ 9
Vorstand

 (1) Der Vorstand besteht aus:

    a) der/dem Vorsitzenden,
    b) der/dem stellvertretenden Vorsitzenden.
    c) vier weiteren Vorstandsmitgliedern

 (2) Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt vier Jahre.
Alle zwei Jahre scheidet der Teil der Mitglieder aus, deren Amtszeit abgelaufen ist. Drei Mitglieder, die erstmalig nach zwei Jahren ausscheiden, werden durch Los bestimmt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, ist bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl für den Rest der Wahlzeit vorzunehmen.

(3) Vorschläge für die Vorstandswahl sind vor oder während der Mitgliederversammlung schriftlich bei der / dem Vorsitzenden einzureichen.
Die schriftliche Zustimmung der/des Vorgeschlagenen muss vorliegen.

(4) Die Wahl des Vorstandes erfolgt in geheimer Abstimmung.

(5) Der Vorstand führt die Geschäfte des Verbandes und führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.

(6) Die Vorstandsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Sie haben lediglich Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen.

(7) Er stellt den Jahresabschluss fest und beschließt über die über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und deren Deckung.

(8) Vorstandssitzungen werden von der / dem Vorsitzenden einberufen. Die / Der Vorsitzende muss eine Sitzung innerhalb von sechs Wochen einberufen, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder dies beantragen.

(9) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Er trifft seine Entscheidungen durch Beschlüsse; es müssen mehr als die Hälfte der Anwesenden zustimmen.

(10)    Der Vorstand wählt aus seiner Mitte je eine Person für die Finanzverwaltung und die Schriftführung.

(11) Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann der Vorstand Arbeitsgruppen bilden.

(12) Zur rechtsverbindlichen Vertretung im Sinne des BGB sind die/der Vorsitzende (bei Verhinderung seine Stellvertreterin / sein Stellvertreter) und ein weiteres Vorstandsmitglied gemeinsam befugt.

(13) Der Vorstand regelt die Abwicklung des Zahlungsverkehrs.

§ 10
Haftung

(1) Die Haftung des Verbandes und seiner Mitglieder beschränkt sich auf das Verbandsvermögen.

(2) Für Schäden, die dem Verband selbst durch Vorstandsmitglieder oder andere für den Verband handelnde Verbandsmitglieder entstehen, haften diese nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

§ 11
Niederschriften

Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes und der Ausschüsse sind Niederschriften zu fertigen. Wenn innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Niederschriften kein Einspruch von Seiten der Mitglieder erhoben wird, gelten diese als angenommen. Über Einsprüche entscheidet der Vorstand.

 

Die Satzung wurde am 14.11.2011 von der Mitgliederversammlung verabschiedet und am 28.05.2013 geändert. Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Altenkirchen

am 28.05.2013

 

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